Die besten Hundebürsten

Ich habe in all den Jahren eine Menge Hundebürsten testen dürfen. Im folgenden stelle ich dir meine persönliche Hitliste der besten Hundebürsten vor. Ich wünsche dir viel Spaß!

Hitliste der besten Hundebürsten:

Furminator

1. Furminator

Die Aufgabe des Furminators ist es, die Unterwolle aus dem Fell zu holen und so den Fellwechsel schneller abzuschließen. Angeboten werden diese Pflegehilfen unter dem Namen „Furminator“, „Furmaster“ oder „Coat-King“ und es gibt sie in verschiedenen Breiten für unterschiedlich große Hunde. Auch kleinere Filzknoten oder Kletten lassen sich damit rasch bekämpfen, ohne dass man zuviel an den Haaren ziepen und zerren muss und die Fellpflege für den Hund zu einer Tortur wird. Für kurzhaarige Hunde wird der Furminator mit kurzen Zähnen genutzt, für langhaarige Hunde der Furminator mit langen Zähnen.

Gummistriegel

2. Gummistriegel mit Noppen

Für den Gummistriegel gilt im Prinzip das Gleiche, wie für den Gummihandschuh, nur dass es sich dabei nicht um einen Handschuh handelt, sondern um eine Gummiplatte mit Handschlaufe – meist auch aus Gummi – und aufgesetzten Gumminoppen, mit denen die Haut des Hundes massiert wird, was die Durchblutung stimuliert und das gesunde Fellwachstum fördert.

Ganz besonders empfehlenswert ist der Gummistriegel, wenn man damit das Hundeshampoo während des Badens in das Hundefell einmassiert und gleichmassig verteilt. Grundsätzlich wird sein Einsatz aber auch von Welpen und Junghunden geschätzt, die an die Fellpflege gewöhnt werden sollen.

Hundekamm

3. Hundekamm

Hundekämme gibt es in verschiedenen Formen und Varianten – entweder aus Metall mit Plastik- oder Holzgriff oder ganz aus Metall ohne Griff, sondern mit einer Griffleiste. Meist sind sie ca. 10 cm breit und ihre Zinken sind in der Regel rund 5 cm lang. Die einzelnen Zinken stehen entweder enger zusammen oder weiter auseinander, respektive bei doppelseitigen Kämmen vereinen sich beide Varianten zur beidseitigen Nutzung des Hundekammes. Besonders wichtig ist es, beim Hundekamm darauf zu achten, dass er „aus einem Guss“ geformt ist und seine Zahnung keine scharfen Kanten oder Schweißnähte aufweist.

Entfilzungskamm

4. Entfilzungskamm

Der Entfilzungskamm besteht aus einzelnen, wellenförmig geschliffenen Klingen, die angeschliffen sind und sich darum eignen Verfilzungen zu trennen, ohne dass der Hundebesitzer zur Schere greifen muss. Der Griff besteht meist aus Kunststoff und zur Schonung des im Bereich der Klingen liegenden Daumens des Hundebesitzers, der seinen Hund damit kämmt, ist ein Metallschutz auf den Klingen angebracht.

Seinen Einsatz findet der Entfilzungskamm bei allen langhaarigen Hunden oder Hunden mit mittellangem Haar, respektive bei stockhaarigen Hunde und den Stellen im Haarkleid des Hundes, an denen sehr feine Haare wachsen, die zum Verknoten neigen. Ziel der Pflege mit dem Entfilzungskamm ist es, dass man Verfilzungen und Knoten möglichst sanft löst, bevor sie weiter „wachsen“ und zu einer Brutstelle von Parasiten und Pilzen werden.

Flohkamm

5. Floh-, Läuse- und Staubkämme

Den Floh- Läuse- und Staubkamm gibt es in unterschiedlichen Formen mit Griffleiste aus Kunststoff oder Griff aus Kunststoff mit Gummibeschichtung für besseren Halt in der Hand des Hundebesitzers, der seinen Hund damit kämmt. Eines haben die Floh- Läuse- und Staubkämme aber gemeinsam, denn sie sind ganz eng gezahnt, sodass auch die feinen Nissen der Läuse, Floheier und Flohkot, sowie Staub und Parasiten in ihren Zinken hängen bleiben und aus dem Hundefell entfernt werden.

Diese Kämme sind leicht bei kurzhaarigen Hunden einzusetzen, aber je nach Länge der Haare des Langhaarhundes lässt es sich kaum vermeiden, dass diese Fellpflege ziept und dem Hund unangenehm sein könnte. Darum ist es empfehlenswert, den Hund in jedem Fall vorher mit einer Drahtbürste und einem weitzinkigen Kamm zu bürsten und zu kämmen, bevor man den Floh- Läuse- und Staubkamm zum Einsatz bringt.

Doppelseitige Drahtbürste

6. Doppelseitige Drahtbürste

Drahtbürsten sollen abgestorbene Hautschüppchen, Schmutz und lose Haare aus den Tiefen des Fells holen und können ihm mehr Volumen verleihen. Mit Gumminoppen versehene Drahtstifte von Drahtbürsten können auch eine Massagewirkung haben, welche zur Durchblutung der Haut und damit zu besserem Fellwachstum führen kann.

Vielfach werden Drahtbürsten als sogenannte Doppelbürsten oder 2-in-1-Hundebürsten in Starter-Grooming-Sets angeboten. Diese Bürsten bieten einen guten Einstieg und mit Gumminoppen auf den Drahtstiften versehen, kann man sie auch für kurzhaarige Hunde verwenden, wenn man sie sanft und mit nicht zu viel Druck anwendet.

Hundestaubsaugerbürste

7. Hundestaubsaugerbürste

Wer die fliegenden Haare bei der Fellpflege vermeiden will, ist mit einer Hundestaubsaugerbürste gut beraten. Die gibt es entweder als Bürste mit Stromanschluss und verschiedenen Aufsätzen für lange und kurze Haare oder als Zubehör für manche Staubsauger. Allerdings mag nicht jeder Hund das Geräusch des Staubsaugermotors, das sollte man dabei bedenken.

Für furchtlose Hunde ist die Staubsaugerhundebürste aber sicher sehr empfehlenswert, denn dabei werden auch die feinen Hautschüppchen, Schmutzpartikel und Parasiten von der Haut und aus dem Fell gesaugt.

Entwirrungskamm mit rotierenden Zinken

8. Entwirrungskamm

Der Name sagt es schon: Der Entwirrungskamm sorgt dafür, dass ineinander verwebte Haare wieder voneinander getrennt und damit entwirrt werden. Der Entwirrungskamm wird aus diesem Grund auch nur für Hunde gebraucht, deren Fell zum Verfilzen oder Verknoten neigt – also für langhaarige Hunde oder Hunde mit mittellangem Haar. Respektive für stockhaarige Hunde und die Stellen im Haarkleid des Hundes, an denen sehr feine Haare wachsen, die zum Verknoten neigen. Hierzu zählt etwa die Rückseite der Vorderläufe, die Rückseite der Hinterläufe, hinter den Ohren und an der Rute.

Um das Ziepen beim Entwirren der ineinander oder miteinander verwobenen Haare zu vermeiden und den Kamm leichtgängig durch das Fell gleiten zu lassen, hat der Entwirrungskamm rotierende Zinken, die sich in der Griffleiste, welche meist aus Kunststoff besteht, drehen, während man den Kamm durch das Fell bewegt.

Hundebürste mit Synthetikborsten

9. Hundebürste mit Synthetikborsten

Diese Hundebürsten bestehen meist aus einer Einheit von Bürstenkopf und Bürstengriff und ihre Borsten werden direkt in den Bürstenkopf eingearbeitet. Hundebürsten mit Natur- oder Synthetikborsten sind vor für die Fellpflege bei glatt-, kurz- und rauhaarigen Hunden geeignet. Um ein „Glanz-Finish“ zu erreichen, bieten sich diese Hundebürsten auch für alle Haarstrukturen und Haarlängen an. Eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen die Hundebürsten mit Natur- oder Synthetikborsten, wenn Welpen und Junghunde an die Fellpflege gewöhnt werden sollen, denn je angenehmer der erste Kontakt mit der Bürste für den Hund ist, desto folgsamer und lieber wird er sich auch in Zukunft bürsten lassen. Insofern sollte an der ersten Bürste nicht gespart werden, denn weiche Naturborsten lassen die Fellpflege zu einem Genuss für den Hund und zu einem geringeren Erziehungsaufwand für den Menschen werden, wenn der Hund die Prozedur der Fellpflege genießt.

Zupfbürste

10. Zupfbürste

Mit der Zupfbürste kann man sowohl lose Haare, als auch abgestorbene Hautschüppchen und Staub oder Schmutzpartikel aus dem Fell entfernen. Bei Hunden mit Neigung zur Verfilzung des Fells, ist die Zupfbürste ideal, um Knötchen zu lösen und bereits ineinander verwebte Haare wieder voneinander zu trennen. Gerade dichte Unterwolle nimmt der Haut die Luft zum Atmen und sie bietet auch Parasiten, wie Flöhen, Läusen und Milben, sowie Pilzen und Bakterien einen idealen Nährboden, um sich wohl zu fühlen und zu vermehren. Wer die Zupfbürste einmal wöchentlich anwendet oder im Fellwechsel noch öfter, der beugt damit auch Hautproblemen und Ungezieferbefall vor.

Bevor wir es vergessen ...

Regelmäßige Fellpflege dient zwar in erster Linie der Gesunderhaltung von Haut und Haaren des Hundes, aber während sich der Mensch um das Wohlbefinden seines Hundes kümmert, festigt sich gleichzeitig auch die Bindung zwischen ihm und seinem vierbeinigen Freund. Insofern kann die Fellpflege, je öfter sie statt findet, viel mehr bewirken, als nur, dass Schmutz, abgestorbene Hautschuppen und lose Haare aus dem Fell entfernt werden.

Trotzdem ist es natürlich auch wichtig, Kamm und Bürste gegen Verfilzungen, Verknotungen und all diese kleinen Begleiter einzusetzen, die der Hund während eines Spazierganges in seinem Fell einsammelt.

Dazu gehören aber nicht nur kleine Zweige von Ästen, unter denen der Hund herumstromerte oder Sand und Kletten. Wer es mit der Fellpflege sehr genau nimmt, entdeckt auch einen eventuellen Parasitenbefall oder eine Zecke, die sich gerade einen Platz sucht, um sich festzusaugen, noch bevor das Ungeziefer Juckreiz auslöst und dem Hund schadet.

Auch Verletzungen von Dornbüschen oder entzündete Haustellen, wie beispielsweise Hot Spots können schneller behandelt und geheilt werden, wenn man den Hund oft näher in Augenschein nimmt und es gibt kaum eine bessere Gelegenheit dazu, als die regelmäßige Fellpflege.

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